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Umfassender Leitfaden zur Formulierung von Waschmitteln und zur Auswahl von Tensiden

Anzahl Durchsuchen:1564     Autor:Site Editor     veröffentlichen Zeit: 2026-01-21      Herkunft:Powered

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Branchenüberblick und Trends

Waschmittel sind präzisionsgefertigte Produkte, die für spezifische Reinigungsbedürfnisse entwickelt wurden. Der Markt verlagert sich von herkömmlichen Pulverwaschmitteln hin zu Flüssigwaschmitteln. Im Gegensatz zu Pulvern, die Rückstände hinterlassen und Textilien beschädigen können, bieten Flüssigwaschmittel eine schnelle Löslichkeit und eine hervorragende Stabilität bei niedrigen Temperaturen. Ihre Milde und hohe Biokompatibilität machen sie zur bevorzugten Wahl für moderne Verbraucher.

Kernleistungsindikatoren

Die Entwicklung eines erfolgreichen Waschmittels erfordert ein ausgewogenes Verhältnis von Reinigungskraft, sensorischem Erlebnis und Stoffschutz.

1. Primärwaschmittel

Das Primärwaschmittel misst die unmittelbare Fähigkeit eines Waschmittels, Flecken zu entfernen und den Weißgrad beim ersten Waschen wiederherzustellen.

  • Mechanismus: Dies wird durch die synergistische Wirkung von Tensiden erreicht . Sie senken die Oberflächenspannung, um Schmutz abzulösen, zu emulgieren und aufzulösen.

  • Optimierung: Durch die Einbindung biologischer Enzyme (Protease, Lipase) und Builder werden hartnäckige Protein- und Fettflecken gezielt angegangen.

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2. Sekundärwaschmittel

Das Sekundärwaschmittel bestimmt den Zustand des Stoffes nach dem zyklischen Waschen (mehrere Waschzyklen).

  • Anti-Wiederablagerung: Die Formel muss verhindern, dass sich entferntes Öl und anorganische Seifen wieder am Stoff festsetzen.

  • Faserschutz: Schlechte sekundäre Waschwirkung führt zu „Vergrauung“ und Verhärtung des Stoffes. Diese Ansammlung von Schmutz verkürzt die Lebensdauer des Kleidungsstücks und lässt seine Farbe stumpf werden.

3. Schaumkontrolle und Spülung

Während Schaum dabei hilft, Erde aufzuschwemmen, kann überschüssiger Schaum Maschinen überlaufen lassen und Wasser verschwenden.

  • Lösungen: Formulierer verwenden schaumarme Tenside, Fettsäureseifen oder leistungsstarke Silikonentschäumer . Es ist von entscheidender Bedeutung, sicherzustellen, dass diese Komponenten innerhalb des Systems stabil und transparent bleiben.

4. Hoher Mehrwert

Moderne Waschmittel entwickeln sich mit speziellen Funktionen weiter:

  • Multifunktional: Zu den Eigenschaften gehören antibakterielle Eigenschaften, Weichmachung des Gewebes, Antistatik und Farbschutz.

  • Verkapselung: Die Duft-Mikrokapsel-Technologie sorgt für langanhaltenden Duft auch nach dem Trocknen.

  • Nachhaltigkeit: Der Trend geht zu konzentrierten Formeln (geringerer CO2-Fußabdruck) und biologisch abbaubaren Inhaltsstoffen.

Wichtige Inhaltsstoffsysteme in der Waschmittelformulierung

1. Tensidsystem (Wirkstoffe)

  • Anionische Tenside: Sorgen für Kernreinigungskraft und Schaum. Zu den gebräuchlichen Optionen gehören Natriumlaurylethersulfat ( SLES/AES ), lineares Alkylbenzolsulfonat ( LAS ) und Alpha-Olefinsulfonat ( AOS ).

  • Nichtionische Tenside: Bieten eine hervorragende Emulgierung und Beständigkeit gegen hartes Wasser. Fettalkoholethoxylate ( Als primäre Booster wirken AEO-7, AEO-9 ).

  • Grüne Alternativen: Alkylpolyglycoside ( APG ) werden aufgrund ihrer extremen Milde und ökologischen Unbedenklichkeit zunehmend verwendet.

  • Standard: Industriestandards empfehlen einen Gesamtaktivstoffgehalt von mindestens 15 %, bei konzentrierten Produkten sind höhere Werte möglich.

2. Bioenzymsystem

Enzyme wie Protease, Lipase, Cellulase und Amylase sorgen für die Fleckenentfernung auf molekularer Ebene. Cellulase hilft gezielt bei der Farbaufhellung und Anti-Pilling.

3. Anti-Wiederablagerungs- und Dispergiermittelsystem

Polymere wie Natriumpolyacrylat und PVP (Polyvinylpyrrolidon) sind lebenswichtig. PVP verhindert die „Farbstoffübertragung“ und stellt sicher, dass die Farben beim Waschen nicht zwischen verschiedenen Kleidungsstücken ausbluten.

4. pH-Regulierung und Chelatsystem

  • Regulatoren: Zur Neutralisation werden KOH, NaOH oder Triethanolamin (TEA) verwendet.

  • Grüne Chelatbildner: Moderne Formeln ersetzen EDTA durch biologisch abbaubare Alternativen wie GLDA oder MGDA . Diese binden Kalzium- und Magnesiumionen, um eine Deaktivierung des Tensids zu verhindern.

5. Rheologie- und Stabilitätssystem

  • Viskosität: Natriumchlorid (NaCl) passt die Dicke von AES-basierten Systemen an.

  • Lösungsmittel: In konzentrierten Formeln sorgen Propylenglykol oder Natriumxylensulfonat (SXS) dafür, dass das Produkt bei niedrigen Temperaturen klar und stabil bleibt.

6. Konservierung und Ästhetik

Konservierungsstoffe wie Kathon oder Bronopol sorgen für die biologische Stabilität. Duftstoffe und Farbstoffe sorgen für ein angenehmes Aussehen und einen langanhaltenden Duft.

Fazit und Zukunftsausblick

Die Waschmittelforschung ist eine komplexe technische Aufgabe. Die Zukunft liegt in hoher Konzentration, wassersparenden Technologien und grüner Chemie . Durch die Integration funktioneller Monomere – wie Anti-Pilling-Wirkstoffe und Duftkapseln – können Hersteller die vielfältigen, professionellen Bedürfnisse der heutigen globalen Verbraucher erfüllen.



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